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Newsletter Mai 2015

Bei Diskussionen über Elektroautos hört man ja oft: die Reichweite ist viel zu kurz. Schwerpunktthema im Mai ist deshalb die Reichweite der Elektroautos. Lassen Sie sich überraschen!

Theoretische und realistische Reichweite

Die Hersteller geben in den technischen Daten die Reichweite an, die mit den Elektrofahrzeugen erreicht werden. Die Reichweite wird – genauso wie der Kraftstoffverbrauch von Personenwagen und Transportern mit Verbrennungsmotor – nach dem so genannten Neuen Europäischen Fahrzyklus ermittelt, abgekürzt NEFZ. Dies ist ein Test auf dem Rollenprüfstand, wo ein genau vorgegebenes Geschwindigkeitsprofil abgefahren wird. Der Luftwiderstand wird dann rechnerisch hinzugefügt. Alle Verbraucher: Klima, Radio, Licht, sind ausgeschaltet.

NEFZ

Der NEFZ ist alles andere als realistisch. Jeder sieht sofort, dass zum Beispiel nur einmal auf 120 km/h beschleunigt wird und dann das Fahrzeug ausrollt. Das wissen Sie auch, wenn Sie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor fahren: Der Verbrauch ist fast immer höher, als nach NEFZ angegeben.

Bei Elektroautos ist es genauso, nur dass der Unterschied zwischen Praxis und NEFZ noch gravierender ist und die Reichweite entsprechend kürzer. Viele Hersteller sind deshalb dazu übergegangen, Praxisreichweiten anzugeben. Beispiele:

Fahrzeug

NEFZ-Reichweite

Praxisreichweite

BMW i3*

170 km

bis zu 150 km

Nissan Leaf

199 km

122 bis 233 km

Renault Kangoo

170 km

80 bis 125 km

Renault Zoë

210 km

100 bis 150 km

Smart electric drive

145 km

Keine Angabe

* ohne die zusätzliche Reichweite durch den Range-Extender

Davon können Sie jedoch nach unserer Erfahrung ausgehen: Bei milden Temperaturen (ohne Heizung und Klimaanlage) erreicht man etwa drei Viertel der NEFZ-Reichweite. Im Winter sollte man lieber nur mit der halben NEFZ-Reichweite rechnen, um sicher ans Ziel zu gelangen.

Reichweite schinden

Wenn man auf den üblichen Kurzstrecken mit den Elektrofahrzeugen von Weilermobil fährt, muss man sich keine Gedanken über deren Reichweite machen – sie sind allemal ausreichend.

Manchmal soll es aber ein bisschen weiter sein und dann stellt man sich die Frage, ob die Reichweite noch hinkommt?

Wie bei jedem Fahrzeug hängt der Verbrauch von den Umständen (Außentemperatur, der Topologie der Strecke, den eingeschalteten Verbrauchern, insbesondere Heizung oder Klimaanlage) und schließlich vom Fahrverhalten der Fahrerin oder des Fahrers ab. Mit einem Unterschied: Bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor merken Sie davon wenig, denn der Verbrennungsmotor ist – bei allem Respekt vor der Ingenieurskunst der Hersteller - ein durstiger Verbraucher. Da fallen die weiteren Einflussfaktoren gar nicht so sehr auf. Ein Elektromotor geht dagegen sehr genügsam mit der zur Verfügung gestellten Energie um, da fällt manch anderes viel stärker auf.

Sie können sich aber diesen Umstand zunutze machen, um deutlich Einfluss auf die Reichweite zu nehmen. Hier einige Tipps:

1.     Fahren Sie vorausschauend und gleichmäßig. Wer erst stark beschleunigt und dann wieder abrupt abbremst, verbrennt die Energie an den Bremsscheiben.

2.     Stellen Sie die Heizung nicht wärmer als erforderlich bzw. die Klimaanlage nicht kälter als erforderlich. Achtung: Beschlagene Scheiben müssen aber dennoch immer vermieden werden.

3.     Fahren Sie langsam. Nun gut, Sie sollten nicht den übrigen Verkehr ausbremsen. Aber wenn die Strecke mal frei ist, beobachten Sie die Verbrauchsanzeige bei verschiedenen Geschwindigkeiten. Sie werden erstaunt sein, wie groß die Unterschiede sind.

4.     Einige Fahrzeuge besitzen einen Fahrmodusschalter. Stellen Sie diesen auf „ECO“. Dann achtet die Fahrzeugelektronik automatisch auf die zuvor genannten Punkte: Sie können nicht mehr so stark beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit ist begrenzt und die Heizung wird gedrosselt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns Ihre Reichweitenrekorde zuschicken, einfach per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wir können dann ja mal eine Bestenliste veröffentlichen!

Reichweitenprognose

Die Elektrofahrzeuge von Weilermobil besitzen eine Reichweitenprognose im Display des Kombiinstruments (gegebenenfalls müssen Sie das Display durchblättern). Das Fahrzeug berechnet, wie weit Sie mit dem aktuellen Ladezustand des Akkus kommen. Dabei wird der bisherige Verbrauch zugrunde gelegt.

Es kann also sehr wohl sein, dass Sie weiter kommen als vorhergesagt, wenn Sie sparsam fahren (oder der vorherige Nutzer recht zügig unterwegs war).

Oder Sie kommen nicht so weit wie prognostiziert. Dann liegt es wohl an Ihrem eigenen flotten Fahrstil.

Beobachten Sie die Reichweitenanzeige! Sie stellt sich nach etlichen Kilometer auf Ihren Fahrstil ein und wird damit immer zuverlässiger. Übrigens: Beim BMW i3 gibt es zwei Reichweitenangaben: eine für den Akkubetrieb und eine für den Benzinbetrieb. Die Gesamtreichweite ist die Summe beider Reichweiten. Darüber ein andermal mehr …

Reisebericht

Klaus Gall hat einen Reisebericht verfasst. Und der hat auch etwas mit dem Thema Reichweite zu tun. Lesen Sie hier:

Am Samstag 18. April fuhr ich mit meinem Sohn Konrad zum Fahrzeugtreffen „Alternative Antriebsformen“ nach Sinsheim ins Technikmuseum.

Der E-Smart von WeilerMobil zeigte bei frischen 3 Grad am Morgen eine Reichweite von 103 km an. Nach wenigen Kilometern, sobald es auf der B294 bergab ging, war uns klar, dass die Strecke von 130 km trotzdem ohne Zwischenladung gut zu schaffen ist.

Angekommen in Sinsheim, waren auf dem extra für E-Mobile reservierten Parkplatz bereits einige Fahrzeuge angekommen. Vom Hotzenplotz-Oldtimer über Solarmobile und Twikes bis zum superflachen Tesla-Roadster war alles vertreten. Insgesamt waren knapp 100 Fahrzeuge eingetroffen. Das Technikmuseum hat über große Stromverteiler viele Ladestationen aufgebaut, so dass jeder sein Fahrzeug wieder aufladen konnte.

 

Newsletter Mai 2015-2

smart neben City-EL

Newsletter Mai 2015-1

smart neben Tesla Roadster

Das Fachsimpeln mit enthusiastischen E-Mobil Fahrern war besonders spannend; man konnte einige Tipps zur Fahrzeugbeschaffung, Zubehör und Fahrweise mit nach Hause nehmen.

Nach einem informativen und spannenden Tag im Museum wurde die Heimfahrt spannend, galt es doch, die 130 km auch nach oben in den Schwarzwald zu bewältigen. Durch sparsames Fahren kamen wir „auf die letzte Watt-Stunde“ ohne Zwischenstopp zuhause an.

Die im Technikmuseum ausgestellte und von meinem Sohn bewunderte Concorde verbrauchte auf ihren Flügen 480 Liter Treibstoff in der Minute. Wir fuhren mit 15 kWh pro einhundert Kilometer: die Technik ist um Welten fortgeschritten und das ist gut so!

 

Veranstaltungstipps

19.05.2013
Die EnBW schildert in der Mäulesmühle ihr Engagement in der Elektromobilität. Ein genaues Programm ist noch nicht bekannt. Ein Punkt könnte sein, dass die EnBW die Tarife an ihren Ladestationen gesenkt und gerechter gestaltet hat.

23.06.2015
Landesverkehrsminister Winfried Herrmann kommt am 23. Juni 2015 in die Mäulesmühle in Leinfelden-Echterdingen und steht den Fragen der Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos zur Verfügung.

Der Verein Electrify BW i.G. organisiert die Veranstaltungen. Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter http://electrify-bw.de/terminkalender/. In der Mäulesmühle treffen sich die Elektrofahrerinnen und Elektrofahrer jeweils um 18:00 Uhr zum Abendessen; die Vorträge beginnen um 19:00 Uhr. Kommen Sie jedoch rechtzeitig, die Zahl der Ladesteckdosen ist begrenzt!

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